Den wenigsten Menschen ist von Natur aus ein makelloses Lächeln gegeben. Wenn Sie im Frontzahnbereich unter kleineren Zahnfehlstellungen, Lücken oder Verfärbungen leiden, können Ihnen Veneers zu einem strahlenden und gleichmäßigen Zahnbild verhelfen. Veneers sind hauchdünne keramische Verblendschalen, die mit einem Spezialkleber dauerhaft mit der Zahnoberfläche verbunden werden.

Die Vorteile von Veneers

Im Gegensatz zur Überkronung muss für die Aufbringung der Haftschalen deutlich weniger gesunde Zahnsubstanz entfernt werden. In punkto Haltbarkeit und Stabilität können die Veneers ebenfalls überzeugen. In Langzeitstudien konnte nachgewiesen werden, dass sich innerhalb der ersten sechs Jahre lediglich 2% der Schalen vom Zahn gelöst hatten. Die Verblendschalen bestehen aus hochwertiger und überaus stabiler Keramik (Porzellan) Das Material geht nicht in Lösung, demtentsprechend selten treten Allergien und Überempfindlichkeiten auf. Die Verwendung von Veneers hat keine medizinische Indikation und dient ausschließlich der Zahnästhetik. Die Kosten liegen zwischen 250 bis 600 Euro pro Zahn und werden von der Krankenkasse nicht erstattet.

Das Aufbringen von Veneers in der zahnärztlichen Praxis.

Das Aufbringen der zahnfarbenen Haftschalen ist zeitaufwendig, arbeitsintensiv und erfordert eine besondere fachliche Qualifikation. Zuerst entfernt der Zahnarzt den Zahnschmelz in einer Dicke von 0,3 bis 1,0 Millimetern und nimmt eine Abformung vor. Im Zahntechnik-Labor erfolgt die Herstellung passgenauer Verblendschalen. In der Zwischenzeit wird der Patient mit Kunststoff-Veneers provisorisch versorgt. Die fertigen Veneers werden mit einem Kunststoff-Komposit-Kleber auf dem Zahn befestigt. Die vollständige Aushärtung dauert ca. 30 Minuten.

Modernste Non-Invasive-Veneers machen das Anschleifen der Zahnsubstanz überflüssig. Sie sind deutlich dünner (ca. 0,2 mm) als gewöhnliche Veneers und können sogar auf Zahnersatz, wie Brücken, Kronen und Füllungen aufgebracht werden.